Der Traum von mehr Geld bis zum großen Überlebenskampf

Männer die ihren Körper verkaufen werden Stricher genannt. Die Prostitution so denkt man, sei nur den Frauen vorbehalten. Hauptsächlich stammen die Männer aus dem Osten. Nicht selten sind auch Flüchtlinge dabei, die anschaffen gehen. Da die wenigsten eine Ausbildung haben und der Sprache nicht mächtig sind, verkaufen sie ihren Körper um zu Überleben. Ein packender Bericht, über Menschen die in ihrer eigenen Heimat keine Perspektive und Chance haben.

DER ÜBERLEBENSKAMPF

Nach dem Einbruch der Dunkelheit findet man an gewissen Orten Sexarbeiter, die legal oder illegal ihre Dienste anbieten. Gesetzlich vorgeschrieben in Österreich ist, dass sich Sexarbeiter polizeilich registrieren lassen müssen. Da diese Prozedere als unangenehm gilt, melden sich viele nicht bei den Behörden. In anderen Städten sowie in München, ist der Zugang für Sexarbeit besser organisiert als in Österreich. Dort gibt es auch mehr Organisationen und Anlaufstellen wo sich die Zielgruppe hinwenden darf. Männliche Sexarbeiter findet man nicht wie Frauen in Laufhäusern. Sie sind in Bars, Hotels, im Netz, oder in der Männersauna anzutreffen. Die Nachfrage nach Strichern wird immer größer

DER VERKAUFTE KÖRPER

Immer mehr Burschen geben sich der Armutsprostitution hin. Die jungen hübschen Burschen nehmen jedoch diesen lukrativen Job an, um sich und ihre Familie zu ernähren. Auf einer menschlichen Ebene gesehen wäre es praktisch, wenn die europäische Union Druck auf diese Länder ausüben würde, um das tägliche Überleben dieser Menschen im eigenen Land zu sichern. Da diese Männer keine Zukunftsperspektive haben, ist Prostitution der Startschuss. Zu ihren Kunden gehören auch Freier die verheiratet sind, oder ältere Männer die ihren Begierden nachgehen. Oft haben die Kunden ganz bestimmte Sonderwünsche wie dominiert oder verbal erniedrigt zu werden.

Nicht selten greifen einige zu Drogen und Alkohol. um dem ganzen Stand halten zu können. Einige Burschen haben Stammkunden, die sie in verschiedenen Etablissements treffen. Viele Sexarbeiter bieten ihre Körper um einen Spottpreis an. Das animiert natürlich die Freier dazu, öfters die Burschen zu besuchen. Oft bekommt man schon um 20-30 Euro Sex. Natürlich ist die Konkurrenz groß. Des öfteren sind die Sexarbeiter diversen Gefahren ausgesetzt. Einige von ihnen werden auch dazu gezwungen ihren Körper zu verkaufen. Außerdem kommt es vor, dass sie sowohl verbal als auch körperlich attackiert werden.

„ES GIBT VIELE KRANKHEITEN, ABER NUR EINE GESUNDHEIT“ SCHRIEB LUDWIG BÖRNE

Homosexuelle sind einem erhöhten HIV-Risiko ausgesetzt. Laut Gesetz sollten alle Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen, sich alle 6 Wochen einem Gesundheitscheck unterziehen lassen. Viele von ihnen verfügen über ein mangelhaftes Wissen an Gesundheitsprävention. Wie wichtig Gesundheit ist, merkt man leider oft erst dann, wenn man krank geworden ist. Nicht selten bieten Freier mehr Geld an, um die sexuellen Dienste ohne Kondomschutz zu bekommen. Der HIV-Virus der unter anderem im Blut, Sperma, oder in der Scheidenflüssigkeit ist, kann eine andere Person infizieren. Berichten zu Folge wird das Virus 18-mal schneller übertragen als bei Vaginalsex. Ein weiteres Problem ist der häufige Partnerwechsel, der laut Statistiken in der Homosexuellen Szene passiert. Um dem ganzen entgegenzuwirken verteilen Sozialarbeiter Kondome und bieten eine individuelle Beratung für Betroffene.

NEUE ANSÄTZE SCHAFFEN UM ANDERE LEBENSWEGE ZU ERREICHEN

Eine gute Anlaufstelle ist die spezielle Organisation Red Edition. die auch Präventionsarbeit leistet. Dort können sich diese Männer hinwenden. Gerade jetzt während der Corona-Krise geht es den jungen Männern nur darum, dass ihnen zugehört wird. Um einen gewünschten Ausstieg zu schaffen, bedarf es an neuen Handlungsmöglichkeiten und Ideen, diese Menschen nach und nach durch die Integration auf den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Eine Möglichkeit bietet Hope for the Future. Wir bieten nicht nur Sprachkurse an, sondern unterstützen die Person durch individuelle Beratung und bei der Integration auf den Arbeitsmarkt. Jeder Mensch hat es verdient in Würde zu leben.

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