Die „Hope Collection“ – eine unkonventionelle Unterstützungsaktion 

© Katerina Marchenko

Drei Stickkünstlerinnen aus unterschiedlichen Ländern haben ihre einzigartigen Kunstwerke digital versteigern lassen und den Erlös an Hope for the Future gespendet. Dank solcher Unterstützungsaktionen ist es der Organisation möglich, Opfern von Menschenhandel und moderner Sklaverei einen Neuanfang zu bieten. 

SPENDEN DURCH KRYPTO-KUNST

© Katerina Marchenko

Wir freuen uns, dass Hope for the Future kürzlich mit einer besonderen Spendenaktion unterstützt wurde. Es handelte sich um eine digitale NFT-Versteigerung. „Non-fungible Tokens“ sind eine digitale Währung (ähnlich wie Bitcoin), welche „non-fungible“, also nicht austauschbar ist. Jeder Token repräsentiert also einen konkreten Vermögenswert und ist somit einzigartig. NTF’s sind also meist Künstler-Unikate, sogenannte Krypto-Kunst, sowie Sammlerstücke.

Obwohl der Hype um die NFT’s noch nicht mal so ganz in Österreich angekommen ist, wurden solche Krypto-Kunstwerke versteigert, um Hope for the Future mit dem Erlös zu helfen!

UNTERSTÜTZUNG AUS DREI LÄNDERN

Drei großartige Künstlerinnen aus drei verschiedenen Ländern haben sich bereit erklärt, ihre Kunst im Internet anzubieten. Organisiert wurde die Aktion von der NFT-Plattform Orica. Auf dieser können KünstlerInnen ihre Werke mit gutem Gewissen als NFT’s anbieten, da die Erlöse wohltätigen Zwecken in die Taschen fließen.

© Ninni Luhtasaari

Eine der Frauen ist die Russin Katerina Marchenko, eine der bekanntesten Stickkünstlerinnen. Mehr als 400.000 UserInnen folgen ihr auf Instagram. Sie erzählt, sie habe den NFT-Hype zwar verfolgt, aber sich erst nicht dafür interessiert – bis sie erfuhr, dass man mit der digitalen Währung auch Gutes tun kann. Sie war von dem Gedanken, dass Menschen mit einer schwierigen Vergangenheit dank ihrer Unterstützung ein Handwerk lernen können, begeistert.

Auch Aline Brant aus Brasilien und Linni Luhtasaari aus Finnland haben sich der Aktion angeschlossen und ihre gestickten Kunstwerke digital versteigert.

Für alle drei war es Neuland, ihre Kunstwerke in dieser Form anzubieten. Die Sammlung ihrer Kreationen bekam den passenden Namen „The Hope Collection“. Die Auktion fand vom 27. bis 30. Dezember statt und es wurden dabei 869,34 Euro für Hope for the Future eingenommen.

JEDER KANN HELFEN

© Aline Brant

Eine NGO wie Hope for the Future braucht solche tollen Aktionen, um möglichst vielen Menschen helfen zu können. Die Gründerin Andrea Staudenherz hofft, dass es durch solche Spendenevents im neuen Jahr möglich sein wird, fünf Schulungstage für die KlientInnen anzubieten. Das derzeitige Budget reicht lediglich für vier. Auch um die Fixkosten zu decken, ist Hope for the Future auf Spenden angewiesen. Die Organisation freut sich beispielsweise auch über Unterstützung in Form von Charity-Sportturnieren oder Benefizkonzerten. Privatpersonen oder Unternehmen können zu jeder Zeit über die Spenden-Webseite von Hope for the Future einen wertvollen Beitrag leisten. Die Spenden sind übrigens steuerlich absetzbar. Jeder Euro ist wertvoll und bewirkt einen Unterschied!

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