Laut einer Regierungsaussendung aus dem Sommer 2025 engagiert sich fast jede:r zweite Österreicher:in über 15 Jahren freiwillig oder ehrenamtlich. Nach Angaben von Statistik Austria leisten Freiwillige und Non-Profit-Organisationen damit eine jährliche Wertschöpfung von rund 22 Milliarden Euro (Quelle: diepresse.com, 2025). Diese Zahlen unterstreichen, dass freiwilliges Engagement längst kein Randphänomen mehr ist, sondern einen tragenden Pfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts bildet. Es steht für gelebte Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und den lebendigen Beweis, dass Gemeinsinn in Österreich nicht nur ein Ideal, sondern gelebte Realität ist.



Materielle und immaterielle Spenden: Zwei Formen derselben Haltung
Spenden kann auf viele Arten geschehen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen materiellen und immateriellen Spenden – also zwischen finanzieller Unterstützung und ehrenamtlicher Tätigkeit. Geldspenden sind essenziell, um Organisationen Handlungsspielraum zu geben: Sie ermöglichen Mieten zu bezahlen, Projekte langfristig zu planen oder in akuten Krisen schnell zu reagieren. Ohne finanzielle Mittel können selbst die engagiertesten Initiativen kaum wirksam agieren.
Ebenso wichtig ist jedoch die immaterielle Spende – die Zeit, das Wissen und die Energie, die Menschen freiwillig einbringen. Ehrenamtliche Tätigkeiten schaffen soziale Nähe, Vertrauen und Begegnung. Sie sind der Herzschlag jeder solidarischen Bewegung. Ein wichtiger Bestandteil einer gelebten Demokratie!
Während Geld Strukturen erhält, füllt freiwilliges Engagement diese mit Leben. Wer spendet, teilt materielle Ressourcen – wer sich engagiert, teilt Zeit.


Das Österreichische Spendengütesiegel: Vertrauen als Grundlage

Damit Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht werden, braucht es Vertrauen – dafür steht das Österreichische Spendengütesiegel. Es garantiert Transparenz, klare Standards und verantwortungsvollen Umgang mit Mitteln. Für Spender*innen bedeutet das Sicherheit: Ihre Unterstützung erreicht tatsächlich jene, die sie brauchen.
HOPE FOR THE FUTURE trägt dieses Siegel seit 2022 und setzt sich mit kontinuierlicher Aufklärungsarbeit dafür ein, dass unsere Arbeit sichtbar und nachvollziehbar ist. Solidarität ist kein abstrakter Begriff – sie wird konkret, wenn Menschen füreinander einstehen, unabhängig davon, ob sie sich persönlich kennen. In diesem Sinne ist jede Spende ein kleines Stück gelebter Demokratie: ein freiwilliger Beitrag zum Gemeinwohl, getragen von Vertrauen, Mitgefühl und der Überzeugung, dass Veränderung möglich ist.
Sichtbarkeit und Anerkennung für langjähriges Engagement
Ein bedeutender Schritt in diese Richtung gelang uns vor kurzem: Unsere Obfrau Andrea Staudenherz wurde für einen Fernsehbeitrag als Expertin zum Thema ‚Menschenhandel‘ interviewt – ein Kernanliegen, dem wir uns seit über zehn Jahren widmen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Menschen aus Gewalt- und Ausbeutungsspiralen zu befreien und ihnen Wege in ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen.
Andreas mediale Präsenz ist mehr als persönliche Anerkennung – sie zeigt, dass die Arbeit von HOPE FOR THE FUTURE gesehen, geschätzt und ernst genommen wird. Ihr Auftritt steht für fachliche Tiefe, gelebte Erfahrung und die Kraft beharrlichen Engagements. Diese öffentliche Sichtbarkeit stärkt das Bewusstsein für jene, die noch keinen Ausweg gefunden haben – und gibt unserer gemeinsamen Arbeit eine hörbare Stimme.
Ein Beispiel aus der Praxis: HOPE FOR THE FUTURE
Wie viel durch freiwilliges Engagement und Spenden tatsächlich bewegt werden kann, zeigt das Beispiel der Organisation HOPE FOR THE FUTURE. Im vergangenen Jahr wurden 2.041 Workshop-Stunden in arbeitsvorbereitenden Trainings abgehalten. 55 Personen (36 weiblich, 18 männlich, 1 divers) konnten betreut werden, 56 ehrenamtliche Helfer*innen leisteten mehr als 2.186 Stunden freiwilliger Arbeit.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 14 Klient*innen fanden mit Unterstützung des Vereins einen Arbeitsplatz, 8 Personen bestanden erfolgreich ihre Deutschprüfung, und 24 Veranstaltungen mit Verkaufstischen oder Infobeiträgen machten die Arbeit des Vereins sichtbar. Insgesamt kamen dabei über 190.300 Euro an Spenden zusammen – eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie stark Engagement und Solidarität wirken können, wenn viele kleine Beiträge zusammenfließen.

Wer dieses Wirken langfristig unterstützen möchte, kann bei HOPE FOR THE FUTURE unterstützendes Vereinsmitglied werden. Mit einem jährlichen Beitrag von 60 Euro hilft man nicht nur, die Arbeit des Vereins zu sichern, sondern erhält auch 10 % Ermäßigung im Online-Shop sowie ein kleines Willkommensgeschenk. Doch der wahre Gewinn liegt woanders: in der Gewissheit, Teil einer Bewegung zu sein, die Hoffnung schenkt – und Zukunft aktiv gestaltet.
Wer immer wissen möchte, wie aus Hoffnung konkrete Zukunft wird, kann unseren Newsletter abonnieren – und so regelmäßig Einblicke in Projekte, Erfolge und Geschichten des Gelingens erhalten.
Hoffnung, Herz und ein Ankerpunkt

Ob durch Geld, Zeit oder Herzblut: Spenden verbindet. Es schafft Beziehungen, wo sonst Anonymität herrscht, und Hoffnung, wo Verzweiflung droht. Jede Spende – ob groß oder klein, materiell oder immateriell – ist ein Beitrag zur aktiven Gestaltung einer anderen Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der Ausbeutung, Gewalt, Drohungen, Hass und Verletzungen nicht tabuisiert werden, sondern aktiv benannt und bekämpft.
Diese Gesellschaft braucht heute mehr denn je Menschen, die nicht fragen, was sie bekommen können, sondern was sie geben können – und zwar jetzt!
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